ANGEBOTSENTWICKLUNG - Schlechtwetter Programm

 
Gäste
Mittwoch, 17. Juli 2019

Kommentare 10

Gäste - Martin Sailer am Mittwoch, 19. Juni 2019 14:02

Die Klangschmiede ist total umgebaut worden in interaktive Erlebnisräume zum Thema Klang, Resonanz und Brauchtum! Dazu der 1. Toggenburger Escape Room. Kommet in Scharen :-)

Wie wär's mit einem "Jump from hotel to hotel"? Jedes Hotel bietet irgendetwas "schlechtwetteriges" an und mit einer Stempelkarte geht man in alle Hotels. Neue Gäste in den Hotels wären ja sicher willkommen?

Die Klangschmiede ist total umgebaut worden in interaktive Erlebnisräume zum Thema Klang, Resonanz und Brauchtum! Dazu der 1. Toggenburger Escape Room. Kommet in Scharen :-) Wie wär's mit einem "Jump from hotel to hotel"? Jedes Hotel bietet irgendetwas "schlechtwetteriges" an und mit einer Stempelkarte geht man in alle Hotels. Neue Gäste in den Hotels wären ja sicher willkommen?
Gäste - Falk Rosenkranz am Sonntag, 21. April 2019 19:11

Hallo, in Grabs gibt es eine Werkstatt für Kinder. Hier können die Kinder insbesondere bei schlechten Wetter ihre Kreativität ausleben. Es gibt spezielle Schlechtwetteröffnungstage, die man auf der Website findet. https://www.setzchaschte.ch

Hallo, in Grabs gibt es eine Werkstatt für Kinder. Hier können die Kinder insbesondere bei schlechten Wetter ihre Kreativität ausleben. Es gibt spezielle Schlechtwetteröffnungstage, die man auf der Website findet. https://www.setzchaschte.ch
Gäste - Rosi am Montag, 15. April 2019 20:01

Beim alternativ Programm könnte man auch darüber nachdenken was es für Aktivitäten gibt falls über Weihnachten wenig Schnee liegt. Wir sind mit unserem Besuch auch schon abseilen, Schluchten trocken wandern, ins Seichbergloch auf den gefrorenen See,... die Teenies hatten Spass. Oder verschiedene Posten mit Rätsel oder kurze Spiele im ganzen Dorf verteilt das ganze braucht aber sehr viele Freiwillige was aber auch nicht gratis sein muss skifahrern kostet schliesslich auch Geld. Vielleicht könnte man Angebote vom Ferienpass übernehmen. Hat jemand noch mehr Ideen???

Beim alternativ Programm könnte man auch darüber nachdenken was es für Aktivitäten gibt falls über Weihnachten wenig Schnee liegt. Wir sind mit unserem Besuch auch schon abseilen, Schluchten trocken wandern, ins Seichbergloch auf den gefrorenen See,... die Teenies hatten Spass. Oder verschiedene Posten mit Rätsel oder kurze Spiele im ganzen Dorf verteilt das ganze braucht aber sehr viele Freiwillige was aber auch nicht gratis sein muss skifahrern kostet schliesslich auch Geld. Vielleicht könnte man Angebote vom Ferienpass übernehmen. Hat jemand noch mehr Ideen???
Gäste - Kurt Wiederkehr am Montag, 15. April 2019 19:05

Tennis- & Eventhalle Toggenburg
Mit Tennis, Badminton und der neuen Boulderbox besteht ein wenig publiziertes Angebot für Schlechtwetter.
Sei das für Gruppen, Schulklassen und Familien.

Tennis- & Eventhalle Toggenburg Mit Tennis, Badminton und der neuen Boulderbox besteht ein wenig publiziertes Angebot für Schlechtwetter. Sei das für Gruppen, Schulklassen und Familien.
Gäste - Matthias Rohrbach am Samstag, 13. April 2019 08:09

Schlechtwetter-Programm
Dieser Begriff soll nicht mehr verwendet werden. Man will ja nicht mit einem negativen Begriff (Schlecht-...) Werbung machen. Ich schlage vor den Begriff «Alternativ-Programm» zu verwenden. Vielleicht haben die Werbeprofis da noch bessere Ideen.

Schlechtwetter-Programm Dieser Begriff soll nicht mehr verwendet werden. Man will ja nicht mit einem negativen Begriff (Schlecht-...) Werbung machen. Ich schlage vor den Begriff «Alternativ-Programm» zu verwenden. Vielleicht haben die Werbeprofis da noch bessere Ideen.
Gäste - Wickli am Montag, 15. April 2019 14:18

Wetterunabhängig

Wetterunabhängig
Gäste - Christiana Sutter am Samstag, 06. April 2019 11:44

Bewegungs- und Erlebniswelt im Eggenwäldli Wildhaus

Bewegung ist in jedem Menschen. Wir wollen erleben und weitergeben, dabei Spass haben, am liebsten mit vielen Gleichgesinnten - egal welchen Alters.


Das Eggenwäldli in Wildhaus bietet mehr als eine wenig genutzte Minigolfanlage. Es bietet Platz für viele Bewegungs- und Erlebnismöglichkeiten. Es soll aber nicht noch ein weitere Spielplatz für Kinder werden, sondern allen Menschen, in allen Lebensabschnitten die Möglichkeit geben, sich sinnvoll und mit Freude zu bewegen. Dazu gehört auch, dass man die Möglichkeit hat mitzugestalten und zu verändern, denn - Stillstand bedeutet Rückschritt.

Wichtig bei der Ideensammlung ist es, dass auch Menschen aller Generationen daran teilnehmen und ihre Ideen und Visionen einbringen können. Bei der Umsetzung sollen auch alle Interessierten mithelfen können.

Folgendes könnte entstehen:
Kinderbaustelle - Beispiel Wattwil, seit Jahren ein Riesenerfolg
http://www.wattwil.ch/de/wirtschaftfreizeit/sehenswuerdigkeiten/welcome.php?action=showobject&object_id=10568

Generationenspiel- und Begegnungsplatz - Beispiel Herisau
https://www.vereinspielinsel.ch/index.php/generationenplatz-herisau

Treffpunkt für diverse Bewegungsangebote, Bsp.: Nordic-Walking-Gruppe, Tai Chi, Chi Gong, Lauftreff, u.v.m.

kleiner Seilpark - evtl. nur ein paar Zentimeter ab Boden
http://www.hopp-la.ch

Geschichtenhäuschen - Grosseltern erzählen einer jüngeren Generation Geschichten aus dem Tal, Sagen, Traditionen, wie war es vor x-Jahren, usw.


Freundliche Grüsse
Christiana Sutter, bildremise - für Bild, Text und Bewegung
https://bildremise.jimdo.com

Bewegungs- und Erlebniswelt im Eggenwäldli Wildhaus Bewegung ist in jedem Menschen. Wir wollen erleben und weitergeben, dabei Spass haben, am liebsten mit vielen Gleichgesinnten - egal welchen Alters. Das Eggenwäldli in Wildhaus bietet mehr als eine wenig genutzte Minigolfanlage. Es bietet Platz für viele Bewegungs- und Erlebnismöglichkeiten. Es soll aber nicht noch ein weitere Spielplatz für Kinder werden, sondern allen Menschen, in allen Lebensabschnitten die Möglichkeit geben, sich sinnvoll und mit Freude zu bewegen. Dazu gehört auch, dass man die Möglichkeit hat mitzugestalten und zu verändern, denn - Stillstand bedeutet Rückschritt. Wichtig bei der Ideensammlung ist es, dass auch Menschen aller Generationen daran teilnehmen und ihre Ideen und Visionen einbringen können. Bei der Umsetzung sollen auch alle Interessierten mithelfen können. Folgendes könnte entstehen: Kinderbaustelle - Beispiel Wattwil, seit Jahren ein Riesenerfolg
http://www.wattwil.ch/de/wirtschaftfreizeit/sehenswuerdigkeiten/welcome.php?action=showobject&object_id=10568 Generationenspiel- und Begegnungsplatz - Beispiel Herisau
https://www.vereinspielinsel.ch/index.php/generationenplatz-herisau Treffpunkt für diverse Bewegungsangebote, Bsp.: Nordic-Walking-Gruppe, Tai Chi, Chi Gong, Lauftreff, u.v.m. kleiner Seilpark - evtl. nur ein paar Zentimeter ab Boden
http://www.hopp-la.ch Geschichtenhäuschen - Grosseltern erzählen einer jüngeren Generation Geschichten aus dem Tal, Sagen, Traditionen, wie war es vor x-Jahren, usw. Freundliche Grüsse Christiana Sutter, bildremise - für Bild, Text und Bewegung https://bildremise.jimdo.com
Gäste - Forrer Hans Georg am Freitag, 05. April 2019 07:44

Zu Punkt 3 Schönenbodensee würde ich es begrüssen, wenn ein Rollstuhlgerechter Rundgang ermöglicht würde.

Zu Punkt 3 Schönenbodensee würde ich es begrüssen, wenn ein Rollstuhlgerechter Rundgang ermöglicht würde.
Gäste - Peter Mäder am Donnerstag, 04. April 2019 14:43

Kultur und Tradition

Landschaft, Kultur und Tradition ist das, was das obere Toggenburg ausmacht. Noch. Denn die letzten 70 Jahre mit all ihren Bausünden sind nicht spurlos im obersten Tal geblieben. Zu sorglos und vor allem auch aus Unkenntnis, was gutes Bauen anbelangt, sind Dinge entstanden, die zwar teilweise gut gemeint, aber eben nur gut gemeint und nichts weiteres sind.
In der Meinung, althergebrachtes Handwerk sei nicht mehr Zeitgemäss, zu spiessig, könne nicht mehr mit neuen Wohnstandarts mithalten oder aus was für anderen Gründen sonst noch sind alte Wohnhäuser und Ökonomiegebäude dem Erdboden gleichgemacht und durch grösstenteils furchtbare Gebilde ersetzt worden.
Die grössten Bausünden sind dabei durch die öffentliche Hand entstanden. Trivialarchitektur allererster Güte. Gesichtslose Banalitäten die mit der traditionellen Baukultur nicht das geringste zu tun haben.
Dabei gibt es doch gerade bei traditionellen Bauten überaus gute Beispiele, die explizit in der heutigen Zeit wieder gefragt sind. Ressourcen schonend, nachhaltig, mit jahrhundertealter Erfahrung und Wissen gebaut und zudem mit einer natürlichen Ästhetik.

Warum sind wir nicht stolz auf etwas was sich über Jahrhunderte bewährt hat? Warum verzichten wir auf Erkenntnisse und Erfahrungen unserer Vorfahren die sie über Generationen gewonnen haben? Warum geben wir ein Alleinstellungsmerkmal mit der für unser Tal so typischen Streusiedlung einfach mir nichts dir nichts auf?
Lohnt es sich nicht, sich für eine gewachsene Bauform einzusetzen mit der sich fabelhaft Wohnen und Arbeiten lässt? Lohnt es sich nicht, sich für Kultur und Traditionen einzusetzen wofür uns andere beneiden?

Ich meine doch.

Es gibt genug Beispiele, die zeigen, wie man es gescheiter machen kann. In nächster Nähe liegt der Bregenzer Wald. Beispiel für gelebte Tradition und Moderne. Das eine schliesst das andere nicht aus. Im Gegenteil. Von Generation zu Generation überliefertes Wissen, wie man mit natürlichen vorhandenen Ressourcen zeitgemäss Bauen kann.

Nutzen wir die Chance. Besinnen und nutzen wir uns auf dass was wir haben. Geben wir unseren Häusern wieder ein Gesicht, formvollendet und ästhetisch. Gebaut aus Stein und Holz von hier. Nachhaltig und Ökonomisch. Zeitgemäss naturnah.

Lasst uns Abstand nehmen von toskanischen Villen, Kataloghüsli und anderen Scheusslichkeiten. Lasst uns eine Bauvorschrift erstellen, die hierher passt und der Identität des Obertoggenburgs Rechnung trägt. Ich schlage folgendes vor:

1. Totalrevision der bestehenden Bauverordnung.




Landschaft

Wir leben in einer noch zu einem grossen Teil intakter Welt. Zumindest oberflächlich gesehen. Und dafür werden wir von ausserhalb nicht wenig beneidet. Die Tatsache, dass wir vom Tourismus stark abhängig sind, kann deshalb dazu führen, dass Projekte und Ideen entstehen, die mit den uns zur Verfügung stehenden Gegebenheiten wenig oder gar nicht im Einklang stehen. Über solche Vorlagen wurde in den letzten Jahren einige male heftig gestritten. Etwas Schlaues hat dabei aber nie herausgeschaut. Dabei hat uns zum Teil, glückliche Fügung aus heutiger Sicht, unser Hang gegen alles anzukämpfen was nicht aus dem eigenen Stall kommt, nicht weiter gebracht. Stehen vor Ort. Dabei ist vieles vorhanden. Nur sehen muss man es! Und wollen, aber eben alle.

Als „Schüttstein der Nation“ bekannt, verfügen wir auf natürliche Weise über eine Kompetenz, die sich sonst schweizweit nirgends findet. Als niederschlagsreichste Region der Schweiz, sind wir für Hydrologen, Wetterpropheten, Höhlenforscher etc. eine überaus interessante Destination für die es sich lohnt, hierher zu reisen. Zumal durch die Entstehung des Alpsteins spannende Gesteinsformen vorhanden sind, welche erst zu einem geringen Teil erforscht und auf ihre Entdeckung warten.

Nehmen wir als Beispiel die drei Seen. Schwendi- Gräppelen- und Schönenbodensee. Wer ist sonst noch in der glücklichen Lage, auf so engem Raum, schön verteilt auf die ganze Gemeinde über drei so unterschiedliche Gewässer zu verfügen. Und wer hat die Chance, an einem der drei Seen ein Klanghaus zu bekommen dass eingebettet in den schon bestehenden und weit herum bekannten und beliebten Klangweg und der ebenfalls etablierten Klangwelt Toggenburg ist? Und wer hat die Chance, dieses Gebäude durch ein weltweit angesehenes Architekturbüro errichten zu lassen?

Auch das Toggenburg ist heute weltweitem Wettbewerb ausgesetzt. Dabei genügt es längst nicht mehr, halbwegs so gut zu sein wie die Konkurrenz und dem Gast vorzugaukeln man nähme ihn ernst. Der Gast merkt alles, vor allem wenn man versucht ihn zu verarschen.

Wie wäre es, wenn wir unseren Gästen erstklassiges zur Verfügung stellen würden? Wie wäre zum Beispiel folgendes:

1. Schwendisee - Zentrum des Klangs

Projektiertes Klanghaus welches Klangschwärmer und zusätzlich Architekturinteressierte begeistert. Vorhandene Infrastruktur rund um die Schwendiseen pflegen und aktualisieren.

2. Gräppelensee - Zentrum der Natur

Ohne grosse Bauten. Natur pur. Im Winter bei entsprechenden Wetterverhältnissen Möglichkeit zum Eislauf mit entsprechender Erschliessung durch Bus etc.
„Die geschlossene Senke auf der Alp Hintergräppelen weist vorzügliche Voraussetzungen für die Ausbildung eines Kaltluftsees aus. Vermutlich handelt es sich um eine der kältesten Stellen (wenn nicht sogar um die kälteste überhaupt) in der Nordostschweiz. Hier wurde mit -38.2 °C die tiefste Temperatur des Winters 2016/17 in der Schweiz registriert.“

3. Schönenbodensee - Zentrum des Badens

Modernisieren und Renaturieren des Badesees sowie weiterentwickeln des Projektes von 2011 erstellt durch die Berufsschule Wetzikon. Pläne und Kostenschätzungen liegen mehr oder weniger Pfannenfertig im Gemeindehaus.



4. Gamplüt - Bike

Erstellen von 2 - 3 Single-, Flowtrails für Biker von der Alp Gamplüt zum Chüeboden. Die topografische Ausbildung des Geländes erlaubt verschiedene Routen und Schwierigkeitsgrade der Trails. Zudem ist die Erschliessung durch die Gamplütbahn bereits vorhanden.



Natürlich sind diese Vorschläge und Ideen nur Teil eines grossen Ganzen. Sie sind aber machbar, nutzen vorhandenes und unterstreichen die Besonderheit unserer Gemeinde.

In diesem Sinne freue ich mich auf weitere Vorschläge und spannende Diskussionen.

Kultur und Tradition Landschaft, Kultur und Tradition ist das, was das obere Toggenburg ausmacht. Noch. Denn die letzten 70 Jahre mit all ihren Bausünden sind nicht spurlos im obersten Tal geblieben. Zu sorglos und vor allem auch aus Unkenntnis, was gutes Bauen anbelangt, sind Dinge entstanden, die zwar teilweise gut gemeint, aber eben nur gut gemeint und nichts weiteres sind. In der Meinung, althergebrachtes Handwerk sei nicht mehr Zeitgemäss, zu spiessig, könne nicht mehr mit neuen Wohnstandarts mithalten oder aus was für anderen Gründen sonst noch sind alte Wohnhäuser und Ökonomiegebäude dem Erdboden gleichgemacht und durch grösstenteils furchtbare Gebilde ersetzt worden. Die grössten Bausünden sind dabei durch die öffentliche Hand entstanden. Trivialarchitektur allererster Güte. Gesichtslose Banalitäten die mit der traditionellen Baukultur nicht das geringste zu tun haben. Dabei gibt es doch gerade bei traditionellen Bauten überaus gute Beispiele, die explizit in der heutigen Zeit wieder gefragt sind. Ressourcen schonend, nachhaltig, mit jahrhundertealter Erfahrung und Wissen gebaut und zudem mit einer natürlichen Ästhetik. Warum sind wir nicht stolz auf etwas was sich über Jahrhunderte bewährt hat? Warum verzichten wir auf Erkenntnisse und Erfahrungen unserer Vorfahren die sie über Generationen gewonnen haben? Warum geben wir ein Alleinstellungsmerkmal mit der für unser Tal so typischen Streusiedlung einfach mir nichts dir nichts auf? Lohnt es sich nicht, sich für eine gewachsene Bauform einzusetzen mit der sich fabelhaft Wohnen und Arbeiten lässt? Lohnt es sich nicht, sich für Kultur und Traditionen einzusetzen wofür uns andere beneiden? Ich meine doch. Es gibt genug Beispiele, die zeigen, wie man es gescheiter machen kann. In nächster Nähe liegt der Bregenzer Wald. Beispiel für gelebte Tradition und Moderne. Das eine schliesst das andere nicht aus. Im Gegenteil. Von Generation zu Generation überliefertes Wissen, wie man mit natürlichen vorhandenen Ressourcen zeitgemäss Bauen kann. Nutzen wir die Chance. Besinnen und nutzen wir uns auf dass was wir haben. Geben wir unseren Häusern wieder ein Gesicht, formvollendet und ästhetisch. Gebaut aus Stein und Holz von hier. Nachhaltig und Ökonomisch. Zeitgemäss naturnah. Lasst uns Abstand nehmen von toskanischen Villen, Kataloghüsli und anderen Scheusslichkeiten. Lasst uns eine Bauvorschrift erstellen, die hierher passt und der Identität des Obertoggenburgs Rechnung trägt. Ich schlage folgendes vor: 1. Totalrevision der bestehenden Bauverordnung. Landschaft Wir leben in einer noch zu einem grossen Teil intakter Welt. Zumindest oberflächlich gesehen. Und dafür werden wir von ausserhalb nicht wenig beneidet. Die Tatsache, dass wir vom Tourismus stark abhängig sind, kann deshalb dazu führen, dass Projekte und Ideen entstehen, die mit den uns zur Verfügung stehenden Gegebenheiten wenig oder gar nicht im Einklang stehen. Über solche Vorlagen wurde in den letzten Jahren einige male heftig gestritten. Etwas Schlaues hat dabei aber nie herausgeschaut. Dabei hat uns zum Teil, glückliche Fügung aus heutiger Sicht, unser Hang gegen alles anzukämpfen was nicht aus dem eigenen Stall kommt, nicht weiter gebracht. Stehen vor Ort. Dabei ist vieles vorhanden. Nur sehen muss man es! Und wollen, aber eben alle. Als „Schüttstein der Nation“ bekannt, verfügen wir auf natürliche Weise über eine Kompetenz, die sich sonst schweizweit nirgends findet. Als niederschlagsreichste Region der Schweiz, sind wir für Hydrologen, Wetterpropheten, Höhlenforscher etc. eine überaus interessante Destination für die es sich lohnt, hierher zu reisen. Zumal durch die Entstehung des Alpsteins spannende Gesteinsformen vorhanden sind, welche erst zu einem geringen Teil erforscht und auf ihre Entdeckung warten. Nehmen wir als Beispiel die drei Seen. Schwendi- Gräppelen- und Schönenbodensee. Wer ist sonst noch in der glücklichen Lage, auf so engem Raum, schön verteilt auf die ganze Gemeinde über drei so unterschiedliche Gewässer zu verfügen. Und wer hat die Chance, an einem der drei Seen ein Klanghaus zu bekommen dass eingebettet in den schon bestehenden und weit herum bekannten und beliebten Klangweg und der ebenfalls etablierten Klangwelt Toggenburg ist? Und wer hat die Chance, dieses Gebäude durch ein weltweit angesehenes Architekturbüro errichten zu lassen? Auch das Toggenburg ist heute weltweitem Wettbewerb ausgesetzt. Dabei genügt es längst nicht mehr, halbwegs so gut zu sein wie die Konkurrenz und dem Gast vorzugaukeln man nähme ihn ernst. Der Gast merkt alles, vor allem wenn man versucht ihn zu verarschen. Wie wäre es, wenn wir unseren Gästen erstklassiges zur Verfügung stellen würden? Wie wäre zum Beispiel folgendes: 1. Schwendisee - Zentrum des Klangs Projektiertes Klanghaus welches Klangschwärmer und zusätzlich Architekturinteressierte begeistert. Vorhandene Infrastruktur rund um die Schwendiseen pflegen und aktualisieren. 2. Gräppelensee - Zentrum der Natur Ohne grosse Bauten. Natur pur. Im Winter bei entsprechenden Wetterverhältnissen Möglichkeit zum Eislauf mit entsprechender Erschliessung durch Bus etc. „Die geschlossene Senke auf der Alp Hintergräppelen weist vorzügliche Voraussetzungen für die Ausbildung eines Kaltluftsees aus. Vermutlich handelt es sich um eine der kältesten Stellen (wenn nicht sogar um die kälteste überhaupt) in der Nordostschweiz. Hier wurde mit -38.2 °C die tiefste Temperatur des Winters 2016/17 in der Schweiz registriert.“ 3. Schönenbodensee - Zentrum des Badens Modernisieren und Renaturieren des Badesees sowie weiterentwickeln des Projektes von 2011 erstellt durch die Berufsschule Wetzikon. Pläne und Kostenschätzungen liegen mehr oder weniger Pfannenfertig im Gemeindehaus. 4. Gamplüt - Bike Erstellen von 2 - 3 Single-, Flowtrails für Biker von der Alp Gamplüt zum Chüeboden. Die topografische Ausbildung des Geländes erlaubt verschiedene Routen und Schwierigkeitsgrade der Trails. Zudem ist die Erschliessung durch die Gamplütbahn bereits vorhanden. Natürlich sind diese Vorschläge und Ideen nur Teil eines grossen Ganzen. Sie sind aber machbar, nutzen vorhandenes und unterstreichen die Besonderheit unserer Gemeinde. In diesem Sinne freue ich mich auf weitere Vorschläge und spannende Diskussionen.
Gäste - Christiana Sutter (website) am Sonntag, 07. April 2019 06:54

Wenn sich das Obertoggenburg nochmals - zum x-ten Mal dem Thema Bike annimmt - ist jetzt evtl. die letzte Gelegenheit auf den E-Bike-Tourismus aufzuspringen.

Coole Flowtrails auf der Sonnenseite des Tals - Gamplüt - wären natürlich toll und machbar.

Die Route von alpsteinbike.ch offiziell erschliessen.

Wenn sich das Obertoggenburg nochmals - zum x-ten Mal dem Thema Bike annimmt - ist jetzt evtl. die letzte Gelegenheit auf den E-Bike-Tourismus aufzuspringen. Coole Flowtrails auf der Sonnenseite des Tals - Gamplüt - wären natürlich toll und machbar. Die Route von alpsteinbike.ch offiziell erschliessen.